Dauerwerbeblog*

Mit 5 Tipps zum Kaufprofi

Es gibt natürlich mehr als fünf Tipps. Es kommt darauf an was man kauft.

Mit diesen Tipps habe ich in erster Linie den Kauf langfristiger Güter im Auge, keine Alltagsdinge und schnelle Verbrauchsgüter. Zum Teil lassen sich diese Tipps auch auf alltägliche Verbrauchsgüter übertragen.

Ich vertrete mit meiner Anschauung eher den Konsumenten, der ungern zweimal kauft. Die Wegwerfmentalität liegt mir nicht so.

Genauso wenig mag ich für etwas zu viel ausgeben oder hinterher feststellen, dass es für das Gerät keine Ersatzteile zu kaufen gibt.

Am Ende gibt es noch zwei Extratipps.

1) Ersatzteile, Reparatur und Zubehör

Bevor ich etwas kaufe, sehe ich mich um ob es dafür auch Ersatzteile gibt. Eine Werkstatt in der Nähe, die dieses Gerät reparieren könnte, ist auch ein gutes Zeichen.

In das Preiskalkül sollten die Kosten für Ersatzteile einfließen. Sind diese exorbitant teuer, so suche ich erst mal nach weiteren Alternativen.

Zum Beispiel hatte ich eine Eismaschine bei der der Mixer kaputt ging. Dieses Plastikteil kostete ca. 30 €. Bei einem Konkurrenzprodukt würde dieses Teil nur 2 € kosten.

Wird ein Reparaturservice angeboten (oder gar als Zusatzversicherung verkauft) ist es wichtig zu wissen, wie lange denn eine Reparatur dauern würde.

Es ist mehr als ärgerlich, wenn zum Beispiel bei einem Laptop ein Monitorproblem auftritt und das Gerät für Wochen eingeschickt wird.

Genauso ärgerlich ist es wenn man für den Staubsauger nur teure Staubsaugerbeutel bekommt.

Als ich mir vor Jahren meinen letzten Drucker gekauft habe, war eine meiner Fragen, ob es für das Gerät auch günstige Ersatzpatronen gibt. Wären nur teure Patronen auf dem Markt verfügbar, hätte ich das Gerät nicht gekauft.


2) Kosten sparen

Hat man sich für ein Modell entschieden, lohnt es durchaus die Kosten von Plattform zu Plattform zu vergleichen. Falls es einen Händler in der Nähe gibt, lohnt auch da einen Vergleich anzustellen.

Wobei ich bei einem Händler in der Nähe keine Schnäppchenpreise erwarte. Im Gegenteil, er darf um einen bestimmten Betrag teurer sein. Das kommt ja auch dem eigenen Umfeld zugute. So kaufe ich viel Zeichenmaterial bei einem kleinen Händler vor Ort, obwohl es im Internet günstiger wäre. Zusätzlich habe ich dort auch noch tolle Beratung.

Allerdings gibt es auch da Grenzen und akzeptiere nicht jeden Aufschlag.

Gibt es eventuell Gutscheincodes im Internet?

Wer sich zu einem Gerät durchklickt wird eventuell kurze Zeit später Werbung im Internet erhalten. Diese ist dann gerne mit einem Rabatt versehen.

Steht so etwas wie ein Sommerschlußverkauf, Black Friday oder eine Lagerräumung an? Etwas abwarten kann lohnen.

Manchmal tut es auch ein gebrauchtes Gerät. Mein letztes gebrauchtes Gerät war ein E-Bike über Ebay Kleinanzeigen. Das Rad wurde im Nachbardorf angeboten und war optimal für mich.


3) Bewertungen

Was sagen andere im Netz?

Sich auf Amazon in den Bewertungen umtun ist ein guter Gedanke. Allerdings muss man wissen wie die Bewertungen zu lesen sind.

Neben Fakebewertungen, gegen die Amazon verstärkt vorgeht, gibt es Bewertungen ohne echte Aussage. Ein „schnelle Lieferung, gut verpackt“ ist eben keine Bewertung über das Produkt.

Liest man sowas gehäuft in der 5 Punktewertung verschiebt sich der positive Eindruck nach hinten.

Ich lese immer auch die schlechtesten Bewertungen. Bei den 3- und 4 Sternebewertungen haben sich meiner Meinung nach die Nutzer die größte Mühe mit der Bewertung gemacht. Da ist weder Euphorie noch Hass im Spiel.

Neben den Amazonbewertungen gibt es zum Beispiel auch noch Foren die wertvolle Hinweise geben.

Bewertungen und Erfahrungen sind ein guter Indikator.

Studierst du Bewertungen bevor du etwas kaufst?
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4) Alltagstauglichkeit

Kann man das Gerät ordentlich reinigen? Lässt sich das Gerät gut verstauen? Ist das Kabel lang genug? Kann man es gut in der Hand halten? Darf das Kleidungsstück selbst gewaschen werden?

Lässt sich zum Beispiel der Akku des E-Bike zum aufladen und zum Transport (vorgeschrieben) herausnehmen?

Ein Beispiel aus der Praxis: Kauft man sich eine Gartenschere sollte man diese ermüdungsfrei und ohne Blasen zu bekommen, nutzen können. Manche Schere hängt ständig, manche schneiden nicht, manche Schere hat einen Gußgrat an den Stellen an der man sie greift.


5) Wie gestaltet sich der Wiederverkauf?

Manchmal möchte man auch gerne etwas wieder verkaufen, zum Beispiel einen Kindersitz oder Wickeltisch.

Da ist es von Vorteil wenn man in eine bekannte Marke oder beliebtes Produkt investiert hat.

Generell ist es aber nicht so dass ein Markenprodukt besser ist als ein Gerät das weniger bekannt ist.

Einer der besten Anlaufstellen um herauszufinden wie sich etwas verkauft ist Ebay. Dazu sucht man in Ebay den Artikel auf um den es sich dreht.

Anschließend klickt man in der linken Spalte (Desktop) auf verkaufte Artikel. Auf dem Smartphone klickt man auf Filter.

Die Verkäufe der Vergangenheit werden angezeigt und man kann sich ein Bild über die Marktlage machen.

Ebay - beendete Angebote

Die Suche nach beendeten Angeboten verschafft einen guten Überblick über die Marktlage.


Bonustipp 1

Gibt es eine deutschsprachige Bedienungsanleitung für das Gerät? Zwar immer seltener, aber es gibt sie noch, die Geräte ohne deutsche Bedienungsanleitung.

Gerade aus der Bedienungsanleitung kann man wichtiges entnehmen. Hat dieses Gerät Einschränkungen? Darf es nur eine gewisse Zeit genutzt werden, weil es sonst heiß wird? Muss es besonders gereinigt werden? Alles böse Überraschungen im Nachinein.

Viele Bedienungsanleitungen findet man im Internet und man kann sich schon vorab ein Bild machen.

Bonustipp 2

Lasst euch keinesfalls zum Kauf drängen. Aussagen wie „Nur noch 3 Stück auf Lager“, „Angebot gilt nur noch die nächsten 24 Stunden“, „einmalige Rabatte“ sollten kein Kaufkriterium sein.

Hier will jemand schnell verkaufen und euren klaren Verstand vernebeln.


Fazit

Es gibt sicher noch viele weitere Tipps für den Kauf. Ich hatte bei diesen Tipps kein Auto oder hochpreisige Anschaffung im Hinterkopf. Sondern eher Haushaltskleingeräte, Handwerkszeug, Gartengeräte und dergleichen.

Sicherlich sind beim Immobilien- oder Goldkauf ganz andere Dinge wichtig.

Das Nogo – in den Fachhandel gehen, sich beraten lassen, das Handy zücken und woanders bestellen. Man spricht auch vom Beratungsdiebstahl.

Hier die 8 goldenen Regeln zum alltäglichen Einkauf 😉


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