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Hoverboard GPX-03

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Ja, ich habe mir ein Hoverboard gekauft obwohl ich sicher nicht zur typischen Zielgruppe gehöre.

Der Grund ist der dass ich nach einer OP im Steißbeinbereich zunächst nicht mehr mit dem Fahrrad fahren kann. Da aber die Hunde Gassi gehen wollen suchte ich nach einer Möglichkeit vorwärts zu kommen.

Warum ein Hoverboard und keinen E-Scooter?

Ich hatte die Wahl zwischen E-Scooter oder einem Hoverboard. E-Scooter sind noch recht teuer. Will man dann noch 10 Zoll Räder haben so geht das richtig ins Geld.

Was auch ziemlich wichtig war ist die Zuladung, sprich das Gewicht des Fahrers. Ich wiege etwas über 100kg. Dazu kommt Kleidung und evtl. ein Rucksack. Damit übersteige ich die maximale Zuladung vieler E-Scooter. Diese haben oft nur eine Zuladung bis 100kg oder weniger.

Hoverboard wie auch E-Scooter hätte ich im nichtöffentlichen Bereich genutzt. So haben wir hinterm Haus einen geteerten, nicht öffentlichen Landwirtschaftsweg der abgeschlossen ist. So wie auch hier um die Ecke in den Niederlanden ein großes Freizeitgebiet wo das fahren möglich wäre.

Das ganze sollte eine Lösung für 2 bis 3 Monate sein.

Hoverboard GPX-03 mit 10 Zoll Reifen

Das Hoverboard GPX-03 wird auch gerne als E-Balance-Scooter Cross Rover angeboten. Der Hersteller ist Viron. Bei den ganzen Bezeichnungen kennt sich sowieso keiner so recht aus.

Entscheidend für mich waren die 10 Zoll Reifen und die starken Antriebsmotoren von gesamt 800 Watt.

Weitere technische Details, Features und Zubehör

  • 800 Watt (je Rad 400 Watt)
  • Reichweite bis zu 20km
  • Geschwindigkeit bis 15 km/h
  • 10 Zoll Reifen
  • Gewicht bis 120kg
  • Fernbedienung
  • App zur Steuerung
  • Leergewicht 14kg
  • eine Fernbedienung als Schlüsselanhänger
  • Tragetasche
  • Bluetoothverbindung um Musik zu hören und das Board zu steuern

Meine Erfahrungen mit dem Hoverboard

Das fahren auf einem Hoverboard sieht leicht aus, bedarf aber einiger Übung bis man halbwegs sicher auf dem Board steht. So nach 20-30 Minuten hat man die ersten Erfolge und kann schon recht sicher die ersten Meter fahren und wenden. Alles noch recht langsam, aber es wird immer besser.

Es macht auch Spaß mit ein wenig Druck, vorwärtslegen oder aufrecht stehen so ein Board zu steuern.

Das wichtigste ist das aufsteigen. Manchmal fährt das Board los wenn man erst mit einem Bein darauf steht. Da muss man herausfinden wie das geht.

Mängel an dem Board Cross Rover

Das Board hat mehrere Mängel die mich dazu veranlassten das Board wieder zurück zu schicken.

Zuerst fehlt es an einer ausführlichen Bedienungsanleitung. Man weiß nicht was man mit der Fernbedienung anfangen soll oder was die LEDs an Funktionen haben (evtl. mit welchem Fuß man zuerst aufsteigen soll). Man wird mit dem Board mehr oder weniger alleine gelassen.

Von dem 12-seitigen, beiliegenden Heftchen gibt es nur einen kleinen Abschnitt zum Board direkt. Der Rest handelt von Akkusicherheit, Ladevorgang und Entsorgung von Akkus.

Die App lässt sich nicht mit dem Board per Bluetooth verbinden. So bleiben einem viele Möglichkeiten verwehrt, zum Beispiel die Geschwindigkeitseinstellung oder die Akkukontrolle. Daneben muss man sich für die App auch noch mit Mail registrieren. Das muss wirklich nicht sein, zumindest sollte man die Wahl haben.

Bei der Verbindung per Bluetooth kann es insbesondere mit Apple-Geräten zu Problemen kommen, so der Tipp des Händlers. Da muss erst die Liste aller Bluetooth-Teilnehmer gelöscht werden. Ich habe zwar kein Apple-Gerät, aber auch da hat das mit dem Bluetooth nicht funktioniert.

Das Aufsteigen erweist sich manchmal als recht schwierig. Es kann vorkommen dass das Board beim aufsetzen des ersten Fußes bereits losfährt. Es leuchten auf dem Fußbrett verschiedene LEDs. Vermutlich sollen die anzeigen mit welchem Fuß man zuerst aufsteigen soll. In der dürftigen Bedienungsanleitung steht jedenfalls nichts darüber geschrieben.

Die Fernbedienung funktioniert nur so lange bis die fest eingebaute Batterie ihren Geist aufgibt. Ein Wechsel der Batterie ist nicht möglich. Somit ist dann auch eine Wegfahrsperre per Fernbedienung nicht möglich. Auch der eingebaute Lautsprecher lässt sich dann nicht mehr bedienen.

Die Fernbedienung funktioniert nur so lange bis die Batterie leer ist.

Fazit

Die Idee die hinter Hoverboards steckt finde ich toll. Ich kenne das Self-balancing system von den Segways her.

Ich stellte es mir einfacher vor. Vor allem habe ich eine funktionierende App erwartet um das Gerät voll nutzen zu können.

Nervig ist der Lautsprecher der immer in voller Lautstärke losdröhnt wenn man das Gerät einschaltet.

Irgendwie finde ich es schade das Gerät wieder zurück geben zu müssen. Ist übrigens mein erster Artikel den ich überhaupt bei Amazon oder Ebay zurück gebe.

Leider gab es in der Stadt im Handel weder einen E-Scooter noch ein Hoverboard.

Für mich ist ein Hoverboard nichts. Selbst wenn ich damit gut zurecht käme, so hat dieses Board doch eine Menge kleiner Mängel.

Ob das Board sich im Gelände behauptet hätte oder die Laufzeit gepasst hätte kann ich nicht sagen. Ich wollte das Board nicht abnutzen.

Ob das Board prinzipiell gut oder schlecht ist kann ich nicht beurteilen. Ich glaube dass das Board zu den besseren gehört.

Wer sich ein Balance-Board oder Hoverboard kaufen möchte, für den lohnt ein Vergleich zwischen Ebay und Amazon. Dort gibt es zwischen den gleichen Boards oft große Preisunterschiede.

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